Weltweit war die Schweiz eines der letzten Länder, welches sein Silbergeld aus dem Umlauf nahm. Ausgelöst durch einen massiven Anstieg des weltweiten Silberpreises in den späten 1960-er Jahren, übertraf der reine Materialwert der Schweizer Silbermünzen plötzlich deren geprägten Nennwert, was einen extensiven Sammel-Boom auslöste.
Aus diesem Grund sind heute noch in fast allen Haushalten kleine Bestände dieser 5, 2, 1 und 1/2 Franken-Stücke zu finden. 1968 wurden die Silbermünzen durch Münzen aus einer unedlen Cupro-Nickel-Legierung ersetzt und die begehrten Silbermünzen per 1. April 1971 ausser Kurs gesetzt.
Fr. 5 1850–1967 und Jahrgang 1969
Fr. 2 1850–1967
Fr. 1 1850–1967
Fr. 1/2 1850–1967
Weil so viele Schweizer Silbermünzen regelmässig auf den Markt kommen, haben die Exemplare mit Umlaufspuren heutzutage leider keinen Sammlerwert mehr und werden nur noch auf Basis des aktuellen Silberwerts gehandelt. Erfreulich ist jedoch, dass der Wert des Silbers gegenwärtig höher ist als der Nominalwert.
Weil sich der Wert des Silbers täglich ändert, sind die hier genannten Preise nur Richtpreise und deshalb unverbindlich.
Beim Verkauf kommt der aktuelle Tageskurs am Tag des Verkaufs zur Anwendung.
Richtwert per 30. September 2026
Fr. 5 Richtwert – CH 11.40 / pro Stück
Fr. 2 Richtwert – CH 7.60 / pro Stück
Fr. 1 Richtwert – CH 3.80 / pro Stück
Fr. 1/2 Richtwert – CH 1.90 / pro Stück
Möchten Sie Ihre Schweizer Silbermünzen verkaufen? Für den Ankauf Ihrer Silbermünzen und für Fragen dazu stehen wir Ihnen zur Verfügung. Gerne unterbreiten wir Ihnen auch eine Ankaufsofferte.
Kontaktieren Sie uns unverbindlich.
5 Franken, Jahrgänge 1850–1874
5 Franken, Jahrgänge 1888–1916
5 Franken, Jahrgänge 1922–1928
5 Franken, Jahrgang 1952
Münzbild sitzende Helvetia – beliebte Sammlermünzen
Münzbild Portrait der Helvetia – beliebte Sammlermünzen
Münzbild Alphirte – beliebte Sammlermünzen
Münzbild Alphirte – seltener Jahrgang
Münzbild: sitzende Helvetia
Silber Ag (0,900) – ø 37 mm – 25 g
seit 01.02.1934 ausser Kurs – beliebte Sammlermünzen
1850 – 1851 – 1873 – 1874 B ↑↓ – 1874 B. ↑↑
↑↓ = Prägebild Vorder- und Rückseite: Gegenstempel ↑↓
↑↑ = Prägebild Vorder- und Rückseite: gleichstehend ↑↑


Münzbild: Portrait der Helvetia
Silber Ag (0,900) – ø 37 mm – 25 g
seit 01.02.1934 ausser Kurs – beliebte Sammlermünzen
alle Jahrgänge Gegenstempel ↑↓
1888 – 1889 – 1890 – 1891 – 1892 – 1894 – 1895 – 1896 – 1900 – 1904 – 1907 – 1908 – 1909 – 1912 – 1916
Münzbild: Alphirte
Silber Ag (0,900) – ø 37 mm – 25 g
seit 01.02.1934 ausser Kurs – beliebte Sammlermünzen
alle Jahrgänge Gegenstempel ↑↓
1922 – 1923 – 1924 – 1925 – 1926 – 1928


Münzbild: Alphirte
Silber Ag (0.835) – ø 31 mm – 15 g
seit 01.04.1971 ausser Kurs – seltener Jahrgang: 1952
alle anderen Jahrgänge werden auf Basis des Silberwerts gehandelt
alle Jahrgänge Gegenstempel ↑↓
1931 – 1932 – 1933 – 1935 – 1937 – 1939 – 1940 – 1948 – 1949 – 1950 – 1951 – 1952 – 1953 – 1954 – 1965 – 1966 – 1967 – 1969
Sammler aufgepasst:
Die Merkmale der Randschrift-Varianten bei den Fünflibern der Jahrgänge 1931 + 1967 haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.
Münzbild: Alphirte
unedle Cupro-Nickel (Cu-Ni) Legierung – ø 31 mm – 13.2 g
in Umlauf
ab Jahrgang 1982 Vorder- und Rückseite: gleichstehend ↑↑

Aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums verfasste Hanspeter Koch einen illustrierten Bericht, der als gebundenes Buch vorliegt:
Paul Burkhards Fünfliber, 1922–2022 – Ein Klassiker wird Hundert. ISBN Nr. 978-3-86646-216-8. Umfang: 129 Seiten.
In diesem reich bebilderten Buch beschreibt Hanspeter Koch die Geschichte des Fünflibers sowie das Leben des Bildhauers Paul Burkhard (1888–1964), der das Alphirten-Motiv des Fünffrankenstücks erschuf.
Hanspeter Koch ist beeidigter Edelmetallprüfer, war langjähriger Experte in der Schweizer Münzprägestätte Swissmint in Bern und ist Verfasser von zahlreichen numismatischen Fachartikeln wie z. B. von Beiträgen zur Geschichte der Bundesmünzen. Sein Buch leistet einen weiteren, wertvollen Beitrag zur Schweizer Numismatik und ich kann sein Werk jedem Sammler wärmstens empfehlen.
Dr. Jonas Emmanuel Flueck
Das Buch umfasst folgende Beiträge:
100 Jahre Fünfliber mit dem Hirtenkopf
Münzreform und Münzunion
Die Geldkrise im ersten Weltkrieg
Neue Münzbilder für die Zeit nach der Auflösung der Münzunion
Gestaltungswettbewerb: Neue Münzbilder für die Silberscheidemünzen
Sechs Schiefertafeln von Paul Burkhard mit eingravierten Münzentwürfen
Wettbewerbsentwürfe in Schiefer, Bronze und Gips
Fünffrankenstück im Grossformat
• Fünffrankenstück 1922, Grossformat, reguläre Prägung
• Probeprägungen für das Fünffrankenstück 1922 im Grossformat
• Fünffrankenstück 1923, Grossformat, reguläre Prägung
• Fünffrankenstück 1924, Grossformat, reguläre Prägung
Warum nicht Wilhelm Tell? — Eine Hypothese
Münzgesetzrevision von 1931 — Fünffrankenstück im Kleinformat
• Fünffrankenstück 1931, Kleinformat, reguläre Prägung
• Probeprägungen für das Fünffrankenstück im Kleinformat
• Münzversorgung im Zweiten Weltkrieg
Zwei Gedenkmünzenentwürfe von Paul Burkhard
Die Münzreform von 1952
• Ein Zahlungsmittel zu 10 Franken
Wechsel zu Kupfernickel — Zögerliche Abkehr vom Silber
Pläne für eine Erweiterung der Münzreihe
Dezente Anpassungen
• Ab 1982 alle Nominale wieder mit gleichständiger Prägung
• Wiedereinführung des Münzzeichens «B»
• Fünffrankenstücke mit vertiefter Randschrift
• Randabarten bei den Fünffrankenstücken
Die am meisten gefälschte Schweizer Münze
• Randschrift wieder im Relief
Schlusswort
Prägetabelle der regulären Fünffrankenstücke mit dem Alphirten
Anhang — Übersicht und Details zu den beiden Gestaltungswettbewerben
Medaille der Lorrainebrücke in Bern
Silbermedaille und Bronzeplaketten
Paul Burkhard — Bildhauer und Zeichner
Bildnachweis
Dank
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